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SUMMARY:Walberlafest
DESCRIPTION:Besuchen Sie das alljährlich stattfindende Walberlafest am 1. Wochenende im Monat Mai  \nZu Beginn des 19. Jh. hatte sich die ehemalige Kirchweih bereits zum Jahrmarkt von großer wirtschaftlicher Bedeutung entwickelt.\nDer Bamberger Geograph J.B. Roppelt schreibt im Jahr 1801: „Am ersten Maitag wird auf diesem Berge jährlich ein berühmter Markt gehalten\, der von sächsischen\, bayreuthischen\, (ober-)pfälzischen und nürnbergischen Krämern besucht wird und wo alle erdenkliche Krämerwaren\, besonders Schuhe\, feil sind“. \nDas Marktgeschehen auf dem Walberla war natürlich auch ein beliebtes Ereignis bei den jungen Mädchen der Umgebung.  Einen Prototyp des Bauernmädchens aus dem Forchheimer Land stellt das Bärbala dar. Auf dem Walberlafest trug es in der Regel einen weiten\, dunkelfarbigen Rock\, eine bunte Seidenschürze sowie einen  enganliegenden Kittel und ein buntgeblümtes „Maigala“ auf dem Kopf. Ihre Beweise für den Besuch des Festes waren am Abend\, neben einer Stange Süßholz\, ein Lebkuchenherz. \nEtwas anders sahen die Andenken aus\, die „Mann“ vom Fest mitbringen musste: \n„A Pittschla und a Sträußla\, a Süßholz und a Räuschla“. \nBeim „Pittschla“ handelt es sich um einen hölzernen Bierkrug aus verschiedenfarbigen Holzdauben.\nDie „Sträußla“ bestanden aus Kunstblumen\, die man in Schießbuden gewinnen konnte. Das Süßholz oder den sogenannten Süßholzring aus den Wurzeln kaufte man an den Ständen der Bamberger Gärtnerinnen. Und das „Räuschla“ bekam man vom Bier oder Wein als Erinnerung an ein feucht-fröhliches Fest. \n
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